Das Bankgeheimnis wurde 1934 in der Schweiz eingeführt, um ausländisches Kapital anzuziehen, indem man Anlegern absolute Anonymität und Schutz vor politischen Umbrüchen bot. Die Strategie der Schweiz als neutraler Standort mit Bankgemeinsis machte das Land zum reichtsten Land der Welt.
Die Abschaffung im Jahre 2017 diente vor allem dazu, Kapitalströme zu kontrollieren und Steuerbasisverluste der Hochsteuerländer zu stoppen. Staaten wollten verhindern, dass Vermögen in Niedrigsteuerländer abwandert. Der AIA ist damit kein Mittel gegen Kriminalität, sondern ein Instrument zur fiskalischen Machtsicherung – ein globales Überwachungssystem für Geldflüsse, das Steuereinnahmen sichern soll, nicht primär Gerechtigkeit schaffen.
Lösungsansätze